Vor die Bugwelle kommen - mit Podcasts

 

Gewerkschaften gelingt es selten, ihre Erfolgsgeschichten gut zu vermarkten. Die gängigen Formate – Newsletter, Homepage, Gewerkschaftsmagazine – konkurrieren mit vielen ähnlichen Formaten um Aufmerksamkeit und zielen auf die Mediengewohnheit „Lesen.“ Digitale Medien kosten viel Aufwand, gehen in der Masse der produzierten digitalen Inhalte aber oft unter. 

 

Es müssen also neue Formate her. Ein bisher von Gewerkschaften klar unterschätztes Medium ist das „Hören“  der Podcast. Podcasts sind für sehr viele Menschen längst täglicher Begleiter: auf dem Weg zur Arbeit, beim Spülen in der Küche, beim Kochen, Joggen oder im Fitnesscenter. Mit ihrem eigenen Podcast erreichen Gewerkschaften ihre Mitglieder dort, wo sie Zeit überbrücken müssen – und da hören sie zu: am liebsten spannenden Formaten, keinen endlosen Diskussionsrunden.

 

Das Sapnnende an Podcasts: Attraktive, kurzweilige Formate lassen sich mit vertretbarem Aufwand produzieren und anschließend unkompliziert in weitere Formate überführen: in Newsletter, Social Media-Posts oder Beiträge für die Homepage. So erreichen Gewerkschaften mit überschaubarem Einsatz in einem Aufwasch sehr viel Öffentlichkeit.

 

Vor allem können sie Podcasts nutzen, um Feeling zu vermitteln und Image zu erzeugen: zum Beispiel das von der Gemeinschaft einer Gewerkschaft, die locker ist und mit der es Spaß macht, Verbesserungen am Arbeitsplatz durchzusetzen. So kann es Gewerkschaften gelingen, der gängigen Miesepeterei & Kakophonie ein positives Bild – zumindest der eigenen Organisation –entgegenzustellen, um wieder vor die Bugwelle zu kommen.

 

Neugierig geworden? Dann lasst uns doch mal sprechen.